monika sassmann 5366 RET

Vermutlich erwarten Sie hier zu lesen, welche tollen Ausbildungen ich absolviert habe und wie viele Zertifikate ich besitze. Die habe ich natürlich, aber ich stelle sie nicht vorne an. Entscheidend ist ja wohl, wie weit man selbst auf seiner Lebenswanderschaft  – sofern es hier überhaupt eine Richtung gibt - vorangekommen ist, ob man seine Aufgaben meistern konnte und ob die Beziehungen zu sich und zu den anderen inniger und liebevoller wurden.

Oder ist es umgekehrt?

Bisher habe ich in meinem Leben wohl schon viel Reibung betrieben und oft quergedacht. Unwegsame Nebenstraßen waren für mich immer anziehender als breite, dicht befahrene Autobahnen.

Ich rede nicht viel herum, sondern bin eher direkt, was nicht jedermanns Sache ist. Nicht die Oberfläche interessiert, sondern der Abstieg zu den Wurzeln, denn die Wirklichkeit hinter den physischen Erscheinungsformen scheint oft paradox zu sein, so scheint der Starke oft schwach und der Schwache meist stark.


Für all jene, die hier Interesse an konkreten Fakten bzgl. meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung haben, geht’s hier weiter:

Zu aller erst bin ich natürlich geboren, und dies im Jahre 1968 in Wien. Ich bin verheiratet und habe eine entzückende Tochter.
Nach der Matura habe ich mich fünf Jahre (jeweils April bis Oktober) als Sport- und Chefanimateurin in Spanien, Griechenland und der Türkei betätigt, danach die Psychologie an der Uni Wien studiert und nebenher hatte ich durchgängig (mehr oder weniger) interessante Arbeitsplätze, wie z.B. der Fa. Anker, dem Burgtheater und mehreren Seminaragenturen. Seit 2003 bin ich selbstständige Trainerin im arbeitsmarktpolitschen Bereich sowie in den Bereichen Konfliktmanagement und Gruppendynamik.

Im Folgenden finden Sie - neben vielen anderen - die für mich wichtigsten Ausbildungsschritte:

 

2001 – 2002 Ausbildung in systemisch-phänomenologischer Aufstellungsarbeit bei Michaela Kaden / D-Berlin

2013 – 2015 Assistenz der Weiterbildung Familien- und Systemaufstellungen bei Michaela Kaden / D-Berlin

Im Laufe der Zeit wurde für mich sehr deutlich, dass das soziale System, dem wir abstammen bzw. angehören, und die meist unbewussten Verbindungen zu deren Mitgliedern einen weitreichenden Einfluss auf unser individuelles Leben haben. Seither sehe ich in meiner Arbeit Menschen und deren Schwierigkeiten stets in deren sozialen Kontext.

Hier gilt mein besonderer Dank Michaela Kaden und ihrer überaus präzisen und tiefsinnigen Art des Unterrichtens, welches stets ein sehr anspruchsvolles Training für mich war. Natürlich gilt mein Dank an dieser Stelle ganz besonders dem Begründer dieser Arbeit, dem Pionier Bert Hellinger.

Anerkannte Aufstellerin der deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS).

 

2008 – 2010 Ausbildung in der Imago Paartherapie bei Jette Simon/ USA

Gemeinsam mit meinem Mann absolvierte ich diese Ausbildung, da wir uns mit unseren partnerschaftlichen Konflikten nicht abfinden wollten und auch eine Trennung schien uns keine Lösung zu sein. So lernten wir, den Partner als Spiegel unseres Selbst zu betrachten und immer mehr und mehr über uns zu erfahren und uns unsere kindlichen Prägungen bewusst zu machen. Diese Übung ist allerdings ein immerwährender Prozess, der uns immer wieder aufs Neue vor Herausforderungen stellt.


Zertifizierung zur klinischen und Gesundheitspsychologin sowie zur Arbeitspsychologin, BÖP Wien

Mitglied des österreichischen Berufsverbandes für PsychologInnen (BÖP)

Erste klinischen Berufserfahrungen konnte ich bereits während meines Studiums auf der Drogenentzugsstation Pavillion 13/4 des Otto Wagner Spitals in Wien sammeln. Während der Zertifizierung war ich im Familienberatungszentrum des NÖ Hilfswerkes und im Krisenzentrum für Jugendliche "Kidsnest" der Kinderfreunde in Wr. Neustadt tätig. Weiters engagierte ich mich in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Psychoseerkrankungen des Psychosozialen Gesundheitszentrums Mödling.

 

Ausrichtung

Ganz persönlich widme ich mich seit vielen Jahren der besonderen Sichtweise und Lebenshaltung der Mayas in Lateinamerika und ich danke Norbert Muigg, welcher zwischen diesen beiden Kontinenten Brücken baut. Die Sichtweise der Mayas wirkt stets inspirierend auf mich.

Ein weiterer Schatz bedeutet für mich persönlich das Yijing, das „Buch der Wandlungen“. Rene von Osten ist für mich hier der Künstler, der es versteht einem mit auf eine Reise in das Reich der alten chinesischen Gelehrten - wie Konfuzius und Laotse - zu nehmen, deren Lehren aber nichts an Aktualität eingebüßt haben. Hier ist vor allem die Charakterbildung, das Entwickeln von Tugenden für mich von zentralem Interesse, da ich unsere Persönlichkeit als Vehikel unseres eigentlichen Wesens betrachte, welche geformt werden muss, will sie dienlich sein.